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Daisy Ridley und Adam Driver gewinnen einen Teen Choice Award 2016

...in den Kategorien Film-Nachwuchs-Star und Film-Schurke

Vergangene Nacht wurden die Teen Choice Awards verliehen, von denen zwei an Darsteller aus Das Erwachen der Macht gingen. Daisy Ridley und Adam Driver haben für ihre jeweiligen Rollen in der siebten Star Wars-Episode in den Kategorien Film-Nachwuchs-Star bzw. Film-Schurke gewonnen.
Und zumindest von Daisys Preisverleihung gibt es aktuell auch schon ein Video:

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Darth Duster

Darth Duster war im April 2000 einer der drei Begründer von Star Wars Union und nach 2008 verstärkt hinter den Kulissen aktiv. Auf ihn gehen unsere Specials und Episodenführer zu den Trickserien der 80er zurück, aber auch Tausende News und legendäre Momente wie der Episode-II-Soundtrack-Aprilscherz.

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34 Kommentare

  1. George Lucas

    @ Deerool:

    – "Kinder / Teens begründen sehr selten, warum sie etwas mögen oder nicht mögen. Und wenn, dann meistens sehr rudimentär. Bei ihnen kommt das Gefühl etwas zu mögen mehr aus dem Herzen oder aus dem Bauch, während es bei vielen "Erwachsenen" mehr aus dem Kopf / dem Verstand kommt. Die begründen dann auch gerne, warum sie etwas nicht mögen."

    Darin finde ich mich wieder, wenn ich meine Reaktion auf TFA bedenke. Meine positive Bewertung des Films kommt aus dem Herzen bzw. aus dem Bauch. Der Film hat irgendetwas was ich nicht analytisch festhalten kann, sondern was mir ein "Gefühl" vermittelt. Ich denke dabei viel an andere Filme wie E.T. und Indiana Jones, Blockbuster aus den 80ern überhaupt, und erkenne in TFA den gleichen.. und da gehen mir schon die Worte aus… "Glanz". Sobald ich jedoch das analytische Werkzeug auspacke, verliert der Film, und dann kommen all die Schwächen hervor, die hier schon zig Mal von allen Zeiten und bis ins kleinste Detail aufgezählt wurden. Eines kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen: die Fähigkeit, zu argumentieren, und aufgrund von Erfahrungen einen Geschmack herauszubilden, ist ein Gewinn. Ich erwische mich oft dabei, wie ich analytische Argumente um ein Gefühl herum aufbaue, sei es nun positiv oder negativ. Das betrifft natürlich auch Star Wars: wenn der erste Eindruck nicht so sehr von genügsamer Zufriedenheit geprägt wäre, würde ich TFA wahrscheinlich wie einige andere verteufeln. Umgekehrt könnte ich die PT vielleicht eher schätzen, wenn ich 1999 nicht in diese kleine Fan-Depression gefallen wäre. Ich weiß manchmal auch nicht, ob meine Dekonstruktion der PT nicht zu sehr gefühlsgesteuert ist. Wie auch immer: TFA hat mir gezeigt, dass es sowohl mir als auch dem Film gut tut, wenn ich mit der Erwartung ins Kino gehe, Spaß zu haben. Also so, wie es ein Kind tun würde.

  2. McSpain

    @Lucas:

    Da sagst du was. Ich finde diese Fähigkeit sehr sehr sehr wertvoll. Also den analytischen Blick auch mal abschalten zu können um etwas einfach so zu genießen.

    Mein Spruch zu dem Thema geht ja in diese Richtung: Es ist einfach nach dem Anschauen von 50 Filmen Vergleiche zu ziehen und einen Film kritisch zu analysieren (zudem auch das Überangebot von YT und textlichen Reviews aller Richtungen dermaßen groß ist). Schwer ist es es nach dem Anschauen von 100 Filmen noch einen Film mit kindlicher Freude und Neugier zu schauen.

    Daher steigern sich Leute auch zu oft in große Nostalgie-Verehrung rein. Leider weil viele Leute auch das "analytische Auge" mit klugen um kritischem Denken gleichsetzen und dann dazu neigen die "Spaß" und "Neugiergucker" oder einfach Unterhalten-Werder herabzusetzen.

    So ein wenig wie mit den Leuten die einen Pixar-Film nicht schauen weil es Kinderkram ist. Das ist dann meist die Zwischenphase wo man sich von dem kindlichen distanzieren muss aber noch nicht in der Reife angekommen ist, die tieferen Themen und die generationsübergreifenden Elemente zu begreifen oder zu schätzen.

    Ich hatte auch lange diese reine Kritiker-Sicht und bin froh, in den letzten 4-5 Jahren langsam wieder zum offenen Genießen von Filmen zurückzukommen.

    Gilt nebenbei auch für andere Medien. Romane und Videospiele kann man auch technisch und inhaltlich mit dem Kamm zerpflücken oder einfach Spaß an Sachen haben die einem Spaß machen.

  3. holgrio

    Ein wenig off-topic, aber im direkten Zusammenhang mit der Veranstaltung: Weil sich Miss Ridley über "Waffengewalt" geäußert hat und damit Jessica Albas Auftritts beim Teen Choice Award unterstützt hat, bekam sie einen derartigen Shitstorm bei Instagram, dass sie gleich mal ihren Account gelöscht hat.
    Alle vollkommen irre.

  4. McSpain

    @holgrio:

    Daher die Aussage: This is why we can’t have nice things.

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